Male nicht einfach nur farbig, sondern definiere Felder: ein gedeckter Ton hinter dem Esstisch, ein etwas dunkleres Rechteck an der Leseecke, eine helle Nische am Schreibtisch. Diese Flächen suggerieren Möbel und ordnen Bilder. Achte auf Sättigung, damit die Farbfelder leiten statt schreien. So wächst eine ruhige Choreografie in den offenen Grundriss.
Ein Teppich ist eine Landkarte für Füße. Er macht aus Stühlen eine Gruppe, aus einem Sofa eine Insel. Unterschiedliche Webarten und Größen erzeugen deutliche, doch weiche Grenzen. Wenn möglich, setze subtile Bodenwechsel, etwa Fischgrät zu Dielen, um Funktionen zu markieren. Wichtig: Kanten sauber führen, damit die Grenze als Absicht gelesen wird, nicht als Zufall.